| Schulprogramm
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 1. Standort 2. Pädagogischer
Konsens 3. Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung
4. Lernort Schule 5. Anhang
Vorwort
Dieses Schulprogramm ist ein Instrument
für die Weiterentwicklung unserer Schule. Es ist unsere Arbeitsgrundlage,
um die Qualität unserer Schule zu überprüfen, zu sichern und weiter
zu entwickeln. Als solches wird das Schulprogramm nie abgeschlossen sein, sondern
wird sich verändern in Charakter und Form jeweils im Zusammenhang mit der
stetigen Auseinandersetzung mit der Aufgabe, die Schule zu gestalten. Weil für
jede Schule der Wissenserwerb als vorrangige Aufgabe gilt, müssen gerade
in der Grundschule die Bedingungen für Lernen immer wieder durchdacht werden.
Der Mensch lernt nur, wenn er sich selbstständig, aktiv, mit seiner ganzen
Person einsetzt. Die heutige Grundschule versteht sich nicht mehr alleine als
Zubringer für die weiterführenden Schulen, sondern hat einen eigenen
Bildungsauftrag, der sich vor allem daraus ergibt, dass die Grundschule eine Schule
für alle Kinder ist, die alle ein Recht auf eine ihnen angemessene Förderung
haben. Die Kinder werden zum Lernen, zu immer systematischeren Formen des Lernens
hingeführt, sie erwerben alle grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für
ein weiterführendes Lernen.
1.
Standort Unsere Schule gehört zum
Schulaufsichtsbezirk IV der Stadt Gelsenkirchen. Ihr Einzugsbereich erstreckt
sich etwa vom Nordring bis zur Vom Stein Straße im Süden, vom Ostring
bis zur Königswiese und der De-la-Chevallerie-Straße im Westen. Darüber
hinaus werden viele Kinder aus anderen Schulbezirken in jedem Jahr bei uns angemeldet.
Oft findet sich der Grund in entstandenen Freundschaften und Beziehungen aus den
Kindergärten und Tagesstätten St. Mariä Himmelfahrt, Apostel, Urnenfeldstraße
ST. Urbanus und VInckestraße. In unserem
Schulbezirk leben wenige ausländische Familien unterschiedlicher Nationen.
Die überwiegende Mehrheit der Kinder und Eltern aus diesen Familien spricht
flüssig deutsch. Schulnah findet man
den Stadtwald mit der Kinderklinik, der Westerholter Wald, die Stadtbücherei,
das Rathaus, die Post, das Museum und das Hallenbad Buer.Die
evangelischen Kinder können die Stephanuskirche, die katholischen Kinder
die St. Maria Himmelfahrt Kirche oder die Urbanuskirche besuchen. Die
benachbarten weiterführenden Schulen sind die Hauptschule am Eppmannsweg,
die Realschulen an der Mühlenstraße und an der St. Michaelstraße,
das Annette von Droste Hülshoff -, das Leibniz- und das Max Planck- Gymnasium
und die Gesamtschulen Buer - Mitte und Berger Feld.
Unsere Kinder leben in einem Randbezirk der Buerschen Innenstadt, der gekennzeichnet
ist durch eine gemischte Bebauung aus Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern,
die durch viel Grün und einige Spielplätze aufgelockert ist und auch
durch verkehrsberuhigte Zonen für Kinder recht überschaubar ist. Die
Eltern unserer SchülerInnen sind an Erziehung und Bildung sehr interessiert.
Sie unterstützen unsere Arbeit aktiv durch ihre Ideen in den Mitwirkungsgremien,
ihre Mitgestaltung des Schullebens und Unterstützung des Fördervereins
und lassen so die Arbeit in unserer Schule zu einer gemeinsamen Sache werden.
Sehr viele Kinder haben nachmittags umfängliche Verpflichtungen musischer
oder sportlicher Art, daher sind schulische Angebote am Nachmittag schwer zu organisieren.
Andererseits wächst der Bedarf an verlässlicher Betreuung über
den Rahmen von regulärer Unterrichtszeit hinaus. Schülerinnen und Schüler,
die in unserem Offenen Ganztag angemeldet
sind, nehmen gern sportliche und musische Angebote in dieser Organisationsform
wahr. 2.
Pädagogischer Konsens Eltern
und LehrerInnen haben folgende pädagogische Schwerpunkte als Grundlage für
eine " gute Schule" herausgestellt. An
ihnen soll sich unsere gemeinsame Arbeit orientieren.
·- das Lernen lehren - das Lernen lernen
-· Kollegialität und Teamfähigkeit - gegenseitiges Vertrauen
(LehrerInnen, Eltern, Kinder) - · individuelle Förderung
-· Schülerorientierung - Einbeziehung der Schülerinteressen bei
der Unterrichtsplanung -· Innovationsbereitschaft - Aufgeschlossenheit
gegenüber neuen Ideen -· Identifikation mit der Schule
Aufgrund der Veränderung unserer Gesellschaft
nimmt die Bedeutung von Wissenserwerb und fachlichen Kompetenzen immer mehr zu.
Lernen ist daher zum lebenslangen Prozess geworden.
Deshalb sollen unsere Schüler Gelegenheit bekommen, neben dem festen Besitz
eines elementaren Wissens, vielfältige Methoden des Lernens kennen zu lernen.
Neben dem angeleiteten und gemeinsamen Lernen, sollen die Kinder u.a. durch Wochenplanarbeit,
Freiarbeit, Stationentraining oder projektorientiertes Arbeiten an selbstständiges
Lernen herangeführt werden.
Ebenso wie das Erreichen fachlicher Ziele, ist uns die Verwirklichung sozialer
Kompetenzen ein Anliegen. So werden z.B. Kinder in der Streitschlichter-AG herangeführt
an die angemessene, selbständige Regelung von Konflikten. Mit ähnlichen
Methoden üben unsere SchülerInnen im Schonraum Klasse, wie derfriedliche
Umgang miteinander im Konfliktfall aussehen sollte. Auch auf das Training von
Höflichkeit, gegenseitige Rücksichtnahme, sachgerechtem Umgang mit fremden
und eigenen Materialien sowie ersten Einsichten in demokratisches Verhalten legen
wir großen Wert.
Das wird gelebt im Kollegium
, in den Klassengemeinschaften, den offiziellen wie inoffiziellen Gremien der
Schule, mit einem Wort in der Schulgemeinde.
3. Lernort
Schule
Um Richtlinien, Lehrpläne
und unser pädagogisches Konzept umzusetzen, leisten wir neben dem stetigen
Austausch pädagogischer Gedanken die gemeinsame Arbeit in verschiedenen Gremien.
In Lehrerkonferenzen, Jahrgangskonferenzen und sich immer neu bildenden Arbeitskreisen
unter Einbeziehung der Betreuerinnen im nachunterrichtlichen Bereich überprüfen
und erarbeiten wir -auch mit Hilfe schulinterner Fortbildungsmaßnahmen -
zur Weiterentwicklung schulischer Prozesse die Konzepte unserer Arbeit.
Die Einbeziehung der Eltern findet an unserer Schule inhaltlich durch Informationen,
Diskussionen und Entscheidungen nicht nur in Schulkonferenzen, Klassen- und Schulpflegschaften
statt. Eltern beteiligen sich auch aktiv im Vormittagsbereich durch die Leitung
von Vorlesegruppen und die Mitarbeit am jahrgangsübergreifendem Fördern
im Bereich Lesen des 1. und 2. Schuljahres sowie bei Feiern, Sport - und Spielfesten,
Unternehmungen der Klassen. Die Schulpflegschaft hat einen verlässlichen
Plan erstellt, aus dem ersichtlich wird, welche Jahrgangsstufe bei welchem Ergebnis
im Jahreslauf für die Bewirtung zuständig ist. Hinzu kommen Betreuungs-
und AG-Angebote vorwiegend im Nachmittagsbereich des Offenen Ganztags.
Alle
bisher getroffenen Absprachen unterliegen einem Prozess, der immer wieder neue
Erfahrungen, pädagogische Erkenntnisse und gesellschaftliche Entwicklungen
berücksichtigen muss.
Unterricht
Fächerübergreifende
Vorhaben In allen unserer Klassen
wird fächerübergreifend gearbeitet, vor allem im Sach - und Deutschunterricht
und in den musischen Fächern. Wir
nehmen beispielsweise an dem Projekt "Energiesparen macht Schule" teil,
verstehen uns als energiesparende Schule, indem wir schon bei unseren Grundschulkindern
Verhaltensmuster einüben und Verstaändnis wecken, welche Gefahren für
unsere Umwelt bestehen. Wir hoffen, durch verantwortliches Handeln im Kleinen,
positive Haltungen für das spätere Leben Grund zu legen. So ist
es auch im Bereich "Begegnungen mit Sprachen". Wir sind bestrebt, Kinder
für das Fremde, die Andersartigkeit zu sensibilisieren.Dieser Lernbereich
ist kein sprachlicher Lehrgang, sondern integrativer Bestandteil des gesamten
Unterrichtes in allen Fächern. Kinder berichten von Heimat- und Urlaubserlebnissen
im Ausland, betrachten fremde Währungen und setzen sich mit anderen Denk-
und Lebensweisen auseinander. Anderssprachige Lieder, Zahlen und ausgewählte
Begriffe gehören ebenso in den Bereich, wie Betrachtungen von Fremdwörtern,
Essgewohnheiten, Religionen und Brauchtum anderer Länder. Obwohl
vorwiegend im Sach- und Sportunterricht des 1. und 4. Schuljahres angesiedelt,
ist auch die Verkehrs- und Sicherheitserziehung ein bedeutendes fächerübergreifendes
Thema in allen Jahrgangsstufen. So wird nicht nur in Verbindung mit der Polizei
das korrekte Bewegen im Verkehr - sowohl zu Fuß (1. Schuljahr) als auch
mit dem Fahrrad (4. Schuljahr)- geübt, sondern auch der Umgang mit Spiel-
und Sportgerät Fahrrad (2. Schuljahr) im Schonraum Schulhof. Außerdem
wird bei Unterrichtsgängen das richtige Verhalten im Straßenverkehr
und in öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig ins Bewusstsein
gerufen und trainiert, sowie angemessenes , bewusstes Verhalten bei Gefahr im
Verzug (z.B. Feueralarmproben) und täglich an Gefahrenzonen im Schulgebäude
und auf dem -gelände. Förderkonzept
Die Grundschule ist eine Schule für alle Kinder, in der jeder die erforderlichen
Grundlagen in allen Lernbereichen erreichen soll. Dabei müssen die individuell
unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten berücksichtigt werden.
Wir verfolgen dieses Ziel durch:
a) innere Differenzierung
b)
Förderunterricht c)
Förderband (jahrgangsübergreifendes Fördern) d)
Förderung ausländischer und ausgesiedelter KInder e)
klassenübergreifende Unterstützung von lese-rechtschreibschwachen Kindern f)
klassenübergreifende Unterstützung von Kindern mit Defiziten im mathematischen
Lernbereich g) Arbeitsgemeinschaften
a) Innere Differenzierung Je
nach Situation bereiten wir den Unterrichtsstoff für die Kinder auf verschiedenem
Niveau auf, werden den Kindern verschieden lange Zeiten zur Bearbeitung gewährt,
erhalten die Kinder verschiedene Hilfsmittel zur Bewältigung der Aufgaben
und eine unterschiedliche Anzahl von Aufgaben. Da wir davon überzeugt
sind, dass Kinder nur dann bleibendes Wissen erlangen, wenn sie die Möglichkeit
bekommen, selbstständig zu arbeiten, lernen unsere Kinder die Methode des
Wochenplans kennen. So können sie sowohl die Abfolge, wie die zeitliche Einteilung
selbst gestalten und auch teilweise entscheiden, was sie arbeiten wollen.
Auch in den Phasen der "Freien Arbeit" geben wir den Kindern die Möglichkeit,
an ausgewähltem Material ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend
sich selbstständig Wissen und Fertigkeiten anzueignen. Während die Kinder
selbstständig arbeiten, besteht für uns die Möglichkeit, Kinder,
die unsere direkte Hilfe brauchen, einzeln oder in kleinen Gruppen zu fördern.
b) Förderunterricht
Die Teilnahme am Förderunterricht
in Klaeingruppen richtet sich nach den Förderbedürfnisen der Kinder
einer Klasse. Wir gestalten ihn nicht nur für die Kinder, die Lerndefizite
aufweisen, sondern auch für solche, die wir ihren Fähigkeiten entsprechend
gezielt fördern wollen. Da
die Gruppen immer wechseln, vermeiden wir die Gefahr, dass Kinder von anderen
bestimmten Leistungsgruppen zugeordnet werden können und sich möglicherweise
diskriminiert fühlen.
Gezielter Ausgleich von Lerndefiziten kann oft nur erreicht werden, wenn wir mit
einzelnen KIndern im persönlichen Kontakt arbeiten. Die emotionale Sicherheit,
die viele Kinder erst gewinnen müssen, um überhaupt lernen zu können,
bauen sie gerade in diesen Kleingruppen besonders gut auf. Deshalb werden die
jeder Klasse zu Verfügung stehenden Förderstunden sehr oft genutzt,
um nur mit einigen Kindern zu üben und zu lernen. Wir organisieren den Stundenplan
so, dass die Förderunterrichtsstunden Randstunden sind, so dass jede Lehrerin
frei in der Entscheidung ist, ob sie diesen Unterricht mit der ganzen Klasse oder
nur mit Teilen der Klasse gestaltet. c)Förderband Förderunterricht
findet auch jahrgangsübergreifend im Förderband statt. Die SchülerInnen
des 2. bis 4. Jahrgangs werden ihren Leistungen entsprechend klassen- und jahrgangsübergreifend
in Gruppen eingeteilt und gefördert und zwar in den Fachbereichen Deutsch
und Mathematik. Selbstverständlich sind diese Gruppen nicht starr, sondern
werden nach Bedarf geändert. Kein Kind nimmt am Förderunterricht
eines niedrigeren Jahrganges teil, wohl aber einige leistungsstarke SchülerInnen
im aufsteigenden Jahrgang. Da für die 4. Jahrgänge keine Aufstiegsmöglichkeit
besteht, wird - sofern die Personaldecke ausreichend ist- eine zusätzliche
Fördergruppe eingerichtet. Auch Stützkurse für Kleingruppen sollen
möglichst angeboten werden. Die KlassenlehrerInen
jeder Jahrgangsstufe erhalten die Möglichkeit - nach gemeinsamer Beratung
- zu entscheiden, ob die Kerngruppen innerhalb ihres Verbandes mit Hilfe äußerer
Differenzierung oder innerer Differenzierung im Rahmen des Förderbandes unterstützt
und /oder gefordert werden. Der 1. Jahrgang hat besondere
Anforderungen, die nur schwer mit denen des 2. Schuljahres zu kombinieren sind.
Aus diesem Grund findet das Förderband für den 1. Jahrgang isoliert,
dort aber jedenfalls klassenübergreifend statt. Das
Kollegium spricht grobe Rahmenthemen für die einzelnen Phasen des Förderbandes
ab, so dass Kinder, die den Klassenverband zum Fördern verlassen, gleiche
Sujets und Techniken auf unterschiedlichem Niveau zu bearbeiten lernen. Die Wiedereingliederung
in die Kerngruppe wird damit den Schülerinnen und Schülern erleichtert.
Zugleich sind sich die KlassenlehrerInnen sicher, was bei allen Kindern als erworbens
Wissen und erlernte Arbeitsform vorausgesetzt und in den Regelunterricht einbezogen
werden darf. Geeignete Wettbewerbe werden ausgewählt
und in die Förderbandarbeit eingebaut, um die Gruppe der leistungsstarken
Kinder, besonders des 4. Jahrgangs zu fordern. Für
die Gestaltung und Optimierung der Förderbandgruppen nehmen wir gern das
Engagement von Lesemüttern an.
In jedem Jahrgang können Mütter klassenübergreifende Lesegruppen
von ca. 10 KIndern leiten und ihnen aufgrund ausgewählter Materilien das
sinnentnehmende Lesen üben. Um Lesemüttern mehr Planungssicherheit für
ihre Arbeit mit den Kindern zu geben, werden feste Termine für das Wechseln
der Gruppen gleich zu Beginn des Schuljahres festgelegt. Der Wechselzyklus beträgt
durchschnittlich 6 Schulwochen. Die Kinder, die als erste
im Schuljahr zu den Lesemüttern gehen, sollen sichere Leser sein, damit die
Lesemütter selbst unter erleichterten Bedingungen Erfahrungen mit dem ausgewählten
Übungsprogramm machen können, dessen Stärken und Schwächen
besser kennen. So werden die Lesemütter in die Lage versetzt, an entscheidenen
Stellen leistungsschwächeren SchülerInnen besser zu helfen.
d)
Förderung ausländischer und ausgesiedelter Kinder Diese
Kinder haben zur Förderung der deutschen Sprache ein Anrecht auf zusätzliche
Förderung im Umfang von 1-2 Wochenstunden.
e)
Lese- und Rechtschreibkurse
Für
Kinder, die besondere Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben haben, die nicht
im allgemeinen Unterricht behoben werden können, richten wir zusätzliche
Förderstunden ein, möglichst zwei pro Woche. Im allgemeinen finden für
lese- rechtschreibschwache Kinder erst ab dem 3. Schuljahr zusätzliche Förderkurse
statt. Nach Absprache mit den Eltern werden Gruppen von 6- 8 Kindern eines
Jahrgangs gemeinsam vor oder nach ihrem Klassenunterricht gefördert. Sobald
ein Kind in der Lage ist, selbstständig die Grundanforderungen zu bewältigen,
nimmt es an diesem Unterricht nicht mehr teil. f)
Stützkurse in Mathematik Analog
zu den Lese- Rechtschreibkursen erhalten SchülerInnen mit Defiziten in mathematischen
Basiskompetenzen jahrgangsübergreifenden zusätzlichen Förderunterricht
durch besonders fortgebildete Kolleginnen. Auch hier gilt: Können GRundanforderungen
selbständig erfüllt werden, braucht das Kind diese ergänzende Förderung
nicht mehr. g)
Arbeitsgemeinschaften
Nach Möglichkeit bieten wir Arbeitsgemeinschaften an. Sie sollen Unterricht
ergänzen, indem sie zu einzelnen Unterrichtsinhalten verschiedener Fächer
weitere direkte Erfahrungen ermöglichen. Hierbei können Interessen geweckt
und Begabungen der Kinder gefördert werden. Die Teilnahme an einer AG ist
jeweils für ein halbes Jahr verpflichtend und wird ohne Zensur im Zeugnis
vermerkt. Fest im Programm stehen der Chor, die Fußball - AG und die
Theater - AG.
Der Chor, an dem
Kinder aus den 3. und 4. Schuljahren teilnehmen können, hat schon viele Feiern
und Gottesdienste mitgestaltet.
Seit einigen Jahren haben wir an unserer Schule eine Fußball AG eingerichtet.
Sie umfasst 2 Schulstunden und liegt im Nachmittagsbereich. Ziel dieser AG ist
die Bildung einer Fußballschulmannschaft, die z.B. an den Stadtmeisterschaften
der Grundschulen im Fußball teilnehmen soll.
In der Theater-AG üben sich die Kinder des 3. und 4. Jahrgangs in freiem,
spontanem und gelenktem Spiel. Sie erarbeiten gemeinsam ein Stück, dass in
der Regel zum Ende eines Schuljahres in mehreren Aufführungen den Eltern
der Theaterkinder, den Mitschülern aus allen Jahrgängen und, wenn möglich,
Kindergartengruppen dargeboten wird.
Je nachdem, ob es die Lehrerstellensituation zulässt, werden am Anfang eines
jeden Schuljahres weitere Arbeitsgemeinschaften eingerichtet.
Leistungserziehung
und Leistungsbewertung a)
Leistungserziehung b)
Beobachtung von Schülerleistungen c)Leistungsbewertung d)Schriftliche
Leistungskontrollen a)
Leistungserziehung
Wir wollen die Bereitschaft der Kinder, etwas lernen und
leisten zu wollen, erhalten und stärken. Durch die Anerkennung der unterschiedlichen
Vorraussetzungen, mit denen die Kinder zu uns kommen, berücksichtigen wir
ihre individuellen Möglichkeiten. Durch differenzierte Aufgabenstellungen
und bei der Auswahl der Anschauungsmittel und Methoden beachten wir die bisherige
Lernentwicklung. Wir wollen den Kindern helfen, Lernen und Leisten als etwas
Positives zu erfahren. Zu unserer Leistungserziehung gehört auch, dass
wir die Kinder anhalten, gestellte oder selbstgewählte Aufgaben beharrlich
zu Ende zu führen; denn wir möchten sie erfahren lassen, dass erfolgreiches
Lernen immer an eigene Anstrengung gebunden ist.
b)Beobachtung
von Schülerleistungen Auf
der Grundlage der neuen Richtlinien wurden für jeden Jahrgang Beobachtungsbögen
speziell für die Fächer Deutsch und Mathematik entwickelt, mit denen
die Lehrerinnen die Erreichung der Anforderungen bei jedem Kind dokumentieren
können. Daneben geben die Beobachtungsbögen Aufschluss darüber,
an welcher Stelle des Lernstoffes und zu welchem Zeitpunkt des Schuljahres bei
einzelnen Kindern Schwierigkeiten oder Lernlücken entstanden sind. Anhand
dieser Beobachtungsbögen entscheiden die Lehrerinnen und Lehrer über
die weitere Förderung des Kindes. Die
Beobachtungsbögen werden regelmäßig überarbeitet, um sicher
zu stellen, dass sie den aktuellen Anforderungen entsprechen. Seit
dem vergangenen Jahr müssen wieder Kopfnoten auf den Zeugnissen vergeben
werden, weshalb das Kollegium in Zusammenarbeit mit den anderen Grundschulen des
Schulaufsichtsbezirkes einen Einschätzungsbogen entwickelt hat, der mehrmals
im Verlaufe eines Schuljahres ausgefüllt werden sollte. DieserBogen dient
jedoch nicht nur derVerhaltens- und Einstellungsbeobachtung für die Hand
der LehrerInnen, sondern auch der Selbsteinschätzung durch die SchülerInnen
und derKenntnisnahme durch die Erziehungsberechtigten. Lehrerinnen
und Lehrer sammeln die Bögen und kommentieren bzw. korrigieren die darauf
befindlichen Schülereinschätzungen. Sollten beide Sichtweisen zu stark
voneinander abweichen, wird ein Lehrer-Schüler-Gespräch geführt,
das der gegenseitigen Verständigung dient. c)
Leistungsbewertung Die
Anforderungen der Grundschulrichtlinien werden von den einzelnen Grundschulen
für jedes Fach in hauseigene Arbeitspläne umgesetzt, die bei uns in
Jahrgangskonferenzen entwickelt werden, um ein standortbezogenes, kindgemäßesund
ganzheitliches Lernen aller unserer SchülerInnen zu gewährleisten. Für
die Fächer Deutsch und Mathematik beschreiben wir Grundlagenziele und erweiterte
Lernziele, so dass jedes KInd - und auch dessen Eltern-genau weiß, dass
es durch gute Mitarbeit und ständigen Fleiß zumindest die Grundanforderung
erzielen kann. Wir legen im Jahrgang fest, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen
Anforderungen Lernzielüberprüfungen durchgeführt werden sollen. Um
- trotz aller Unterschiede der Klassen durch verschiedene Zusammensetzung- die
gleichen Ansprüche an die Kinder unserer Schule zu gewährleisten, arbeiten
die Kolleginnen des Jahrgangs außerdem die Leistungskontrollen gemeinsam
aus, entweder die gesamte Arbeit oder Teile daraus. (Parallelarbeiten). Die Ergebnisse
der Leistungskontrollen werden in den Jahrgangsteams besprochen, die Erkenntnisse
für die weitere Arbeit verwendet.
Grundlagen der Beurteilung im 1. und 2. Schuljahr
sind sowohl das Erreichen der Unterrichtsziele als auch die individuellen Fortschritte
und Anstrengungen eines jeden Kindes, die sich insbesondere aus den Beobachtungsbögen
ergeben. Mitte des 2. Schuljahres treten dann zur Beschreibung des Lernfortschrittes
jeden Kindes Zensuren hinzu. Im 4. Schuljahr erhalten die Kinder nur noch ein
Zensurenzeugnis. Damit die Aufgabe der Grundschule, allen Kindern zu Erfolgen
zu verhelfen, erfüllt wird, legen wir für die Zensurengebung Grundanforderungen
und Zusatzanforderungen zugrunde.
d)Schriftliche
Leistungskontrollen Bei der Bewertung der schriftlichen
Lernzielkontrollen in Mathematik und Deutsch werden folgende Notenstufen zu Grunde
gelegt: 1. sehr gut (1) Die Leistung entspricht den Anforderungen
im besonderen Maße. 2. gut (2) Die Leistung entspricht
den Anforderungen voll. 3. befriedigend (3) Die Leistung
entspricht den Anforderungen im Allgemeinen. 4. ausreichend
(4) Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht aber im Ganzen noch den
Anforderungen. 5. mangelhaft (5) Die Leistung entspricht
nicht den Anforderungen, lässt jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse
vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können. 6.
ungenügend (6) Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen und selbst
die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer
Zeit nicht behoben werden können. Sie entsprechen
den Notendefinitionen der Zeugnisse. Die Gesamtnote des
Mathematik- und Deutschunterrichtes ergibt sich neben den schriftlichen Lernzielkontrollen
auch aus den anderen schriftlichen Leistungen, der mündlichen Mitarbeit und
ggf. weiteren schriftlichen Überprüfungen. Die
Klassenarbeiten in Mathematik setzen sich wie folgt zusammen: 80%
Grundanforderung 20% Zusatzanforderungen Konkret
ausgedrückt heißt das: 100 % - 95 % = sehr
gut 94 % - 83 % = gut 82 % - 68
% = befriedigend 67 % - 50 % = ausreichend 49
% - 25 % = mangelhaft ab 24 % = ungenügend Beispiel:
Bei 40 Punkten würde sich folgende Verteilung ergeben: 40
- 38 P. = sehr gut 37 - 33 P. = gut 32
- 27P. = befriedigend 26 - 20 P. = ausreichend 19
- 12 P. = mangelhaft ab 11 P. = ungenügend Bei
Bewertung schriftlicher Arbeiten berücksichtigen wir die Richtigkeit und
Angemessenheit von Lösungen, Ergebnissen bzw. Teilergebnissen. Wir
bewerten die Schlüssigkeit der Lösungswege und Überlegungen.
Offene Unterrichtsformen Wir sind davon überzeugt, dass Kinder sich Wissen
und Bildung vor allem durch aktive Auseinandersetzung aneignen. Deswegen leiten
wir die Kinder dazu an, sich selbstständig aus ausgewähltem Material
oder mit Hilfe entsprechender Hinweise mit einem Thema auseinander zu setzen.
Die Kinder erfahren, wie sie ihr Lernen selbst organisieren können und- auch
mit anderen zusammen - in einer bestimmten Zeit zu Ergebnissen kommen können.
Wochenpläne, Freie Arbeit, projektorientierte Arbeit und Stationenlernen
sind dafür geeignete Instrumente. Im Rahmen unseres Zieles, den Kindern
Grundlagen für ein lebenslanges Lernen mitzugeben, sind diese offenen Unterrichtsformen
wichtige Stationen. Schlüsselqualifikationen für die spätere Bewältigung
von Aufgaben werden mit ihnen eintrainiert, wie z.B. Zuverlässigkeit, Sorgfalt,
Ausdauer, Verantwortungsbereitschaft, Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit.
Konzept
unseres Rechtschreibunterrichts
Über folgende Bestandteile des
Rechtschreibenlernens haben wir einen Konsens erreicht, der auch der Bewertung
der Rechtschreibleistung zugrunde liegt: · eigene Texte auch in richtiger
Schreibweise schreiben können · Abschreiben können
· nach Diktat schreiben können (Selbst-, Partner-, Klassendiktate)
· selbstständig Fehler finden können · Schreibweisen
begründen können · Wörterbuch benutzen können
(Technik und Rechtschreibgespür) Durch selbstständiges Training
und weiterführendes Üben wird die Rechtschreibsicherheit gefördert.
Erziehung
Wir geben den Kindern Hilfen zum Selbständigwerden,
damit sie am gesellschaftlichen Leben verantwortungsvoll teilnehmen können.
In einer mit den Kindern erarbeiteten Schulordnung stellten wir einige Verhaltensregeln
auf, die dem einzelnen Kind, wie auch der Gemeinschaft helfen, sich zurechtzufinden.
Zu der Frage, welche Aspekte der Erziehung für unsere Schule wichtig sind,
haben wir folgende Bereiche bearbeitet: · Elternarbeit ·
Erziehung durch / im Unterricht · Erziehungsmethoden, Erziehungsmaßnahmen
· Erziehungsziele Erziehung
durch/im Unterricht
Konfliktlösung -allgemein- · Zeitkomponente
für die Erziehungsarbeit · Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung
inhaltlich und zeitlich · Unterrichtsinhalte, die das Verhalten verändern
Erziehungsmethoden/-maßnahmen
· Einmischung des Lehrers bei Schülerkonflikten? · Alternativen
zur "verbalen Erziehung" · Erziehungsmethoden sammeln und
bewerten · Abgrenzung: Lehrer - Schüler · Grenzsetzung
bei Kindern, die die Anweisungen des Lehrers / der Lehrerin nicht befolgen
· Konsequenzen bei Regelverstößen Erziehungsziele
· Wertekatalog konkret, kleinschrittig und verbindlich: Ziele und Maßnahmen
· Wege zum Pflichtgefühl · konkrete Erziehungsziele
· Handlungsfelder bzgl. "Erziehung zur Selbstständigkeit"
konkretisieren Um
für unser Erziehungskonzept Säulen zu erarbeiten, wollen wir folgenden
Aspekten nachgehen und daraus Konsequenzen für unsere konkrete Arbeit ziehen
und Verbindlichkeiten zu verschiedenen Erziehungsaspekten festlegen: ·
Formulierung verbindlicher Erziehungsziele · Vereinbarung zur Ausgestaltung
der alltäglichen Erziehungsarbeit · Umgang mit den typischen
Erziehungs- und Beziehungsproblemen (Hierbei ist es unrealistisch von Konfliktfreiheit
auszugehen. Vielmehr müssen Lösungsstrategien für Konflikte entwickelt
werden.) Schulleben
Schulordnung
Das Zusammenleben an unserer Schule ist durch eine Schulordnung geregelt, die
auf den pädagogischen Werten Rücksichtnahme und Toleranz basiert. Sie
betrifft alle am Schulleben Beteiligten und zeigt Rechte und Pflichten auf. Am
Schluss der schriftlichen Darstellung steht ein Vertrag, in dem Schüler und
Eltern die Schulordnung anerkennen und dies mit ihrer Unterschrift bestätigen.
Bewegungsfreundliche
Schule Um
dem Bewegungsbedürfnis der Kindern gerecht zu werden, haben wir folgendes
Konzept entwickelt: a) Unsere Schule soll Lebens- und Lernort für Kinder
sein. b) Wir unterstützen eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder.
c) Wir nehmen das Sich-Bewegen als konstitutiven Bestandteil des Lernens und Lebens
ernst. Wir wollen das Bedürfnis der Kinder nach Bewegung in allen Bereichen
des schulischen Lernens wecken, erhalten und verstärken. d) Die konstituierenden
Elemente einer bewegungsfreundliche Schule:
· Klassenräume sind auch Bewegungsräume.
· Bewegungspausen im Unterricht entsprechen den jeweiligen Bewegungsbedürfnissen
von Kindern. · Themenbezogenes Bewegen im Unterricht eröffnet
Chancen, lange Sitzzeiten zu vermeiden. · Stilleübungen und Entspannungsformen
schaffen Chancen, zur Ruhe zu kommen und bieten somit einen Ausgleich zu kognitiven
Unterrichtsphasen. · Bewegungschancen in den Pausen bieten sich durch
anregend gestaltete schulische Bewegungsräume. · Außerunterrichtliche
Bewegungsangebote können den Interessen und Neigungen der Kinder entgegenkommen.
· Dem Sportunterricht kommt eine veränderte Bedeutung zu.
Pausenspielgeräte
An
der Pfefferackerschule besteht für alle Kinder die Möglichkeit Spielgeräte
für die Pause auszuleihen. Der Ausleihbetrieb wird im monatlichen Wechsel
von den Schülern jeweils einer Klasse des vierten Schuljahres organisiert.
Für die entliehenen Geräte müssen die Kinder ihren Schülerausweis
hinterlegen und können sich dann mit Bällen, Seilchen, Pedalos, Reifen
u.a. auf dem Schulhof vergnügen.
Feste und Feiern
Fest
eingeplant in den Verlauf eines Schuljahres haben wir die Sommer- bzw. Winter
Spiel- und Sportfeste (1.- 4. Jhg.) sowie das Fußballturnier (3./4. Jhg.),
bei denen die Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang sowie ihre Freude an
Aktivitäten in einzel-, gruppen- und partnerbezogenen Aufgaben ausleben dürfen,
jedoch auch gleichzeitig Regeln der Gemeinschaft einhalten lernen. Sogenannte
wiederkehrende Termine sind auch die ökumenischen Gottesdienste, die inhaltlich
von den Kindern im Religionsunterricht und in der Chor-AG - in Zusammenarbeit
mit den Geistlichen beider Konfessionen - (mit) vorbereitet werden. Sie finden
jeweils am letzten Schultag vor den Weihnachts- und den Sommerferien statt.
In den einzelnen Klassen werden zum Winter und auch zum Frühling hin Werkstatttage
abgehalten, an denen es gilt, den Klassenraum und Teile des Flures mit Hilfe von
selbstangefertigten Fensterbildern oder anderem gebastelten Schmuck auf die kommende
Jahreszeit optisch einzustimmen. Für
die ersten Jahrgänge ist auch der 6. Dezember ein wichtiger Tag, da der Nikolaus
(klassenweise Planung) an sie denkt. Adventliche und vorweihnachtliche Feiern,
Fahrten, Unterrichtsgänge und Theaterbesuche werden in den jeweiligen Klassen
geplant und durchgeführt. Das
Thema "Karneval" ist ein weiterer Aspekt im Jahreslauf und wird entweder
klassen- oder jahrgangsweise gestaltet. Eigene Darbietungen oder z.B. der Auftritt
eines Zauberers oder ähnliche Programme sorgen für Spaß und Kurzweile.
Schulfest
Alle
vier Jahre findet an unserer Schule ein Schulfest statt. In der Grundschulzeit
erlebt somit jedes Schulkind einmal ein solches Fest, an dem sich alle Klassen
beteiligen. In der Regel liegt jedem Schulfest ein Motto zugrunde, dass von
den Kindern kreativ vorbereitet und gestaltet wird. Je nach Thema finden musikalische
Beiträge, Theateraufführungen, sportliche Darbietungen, Bastelarbeiten,
Spielanleitungen etc. am Tage des Schulfestes ihr Publikum. Eine große Hilfe
wird stets von den Eltern geleistet, die viele Vorbereitungen in den einzelnen
Klassen begleiten und am Schulfesttag bei der Durchführung "zur Stelle"
sind. Sportunterricht
und sportliche Höhepunkte Seit
dem Schuljahr 2003 /2004 besteht für den Sportunterricht in der Primarstufe
ein neuer Lehrplan. Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer haben dazu für alle
Jahrgänge eine Stundentafel entwickelt, welche die Verteilung der jeweiligen
Inhaltsbereiche auf die Jahrgänge dokumentiert. Eine Neuerung in diesem Schuljahr
ist, dass ab dem 2. Jahrgang Schwimmunterricht erteilt wird. Halbjährlich
findet für die Kinder der Klassen 2, 3 und 4 eine doppelstündige Schwimmstunde
statt. Mehrmals
im Schuljahr erfreuen folgende sportliche Höhepunkte die Schulgemeinschaft:
·
Zweimal im Jahr (Winter / Sommer) finden Sport- und Spielfeste statt. Im Winter
wird in der Halle ein Bewegungsparcours aufgebaut, der den Kindern vielfältige
Bewegungserfahrungen und -freude vermittelt. Das sommerliche Sport- und Spielfest
wurde im Schuljahr 2002/2003 für die 3. und 4. Jahrgänge ergänzt
durch die Bundesjugendspiele auf dem Sportplatz Löchterheide. Im Schuljahr
2003/2004 haben auch die 1. und 2. Jahrgänge an den Bundesjugendspielen teilgenommen.
Parallel dazu haben alle Klassen an Stationen unterschiedliche Bewegungsaufgaben
bewältigt. ·
Jedes Jahr findet im Mai/ Juni das Fußballturnier der 3. und 4. Jahrgänge
statt. In Jungen und Mädchenmannschaften beweisen die Kinder ihr fußballerisches
Können. Stets sind zahlreiche Eltern als Zuschauer dabei um die Spieler und
Spielerinnen kräftig zu unterstützen und den Schiedsrichter zu stellen.
·
Beim alljährlichen Schwimmfest aller Gelsenkirchener Grundschulen können
die schnellsten Schülerinnen und Schüler eines jeden Jahrgangs die Pfefferackerschule
im Wettkampf vertreten. Stadtbibliothek In
jedem Schuljahr besuchen wir mit unseren SchülernInnen die Stadtbibliothek.
Die Kinder erfahren die Stadtbibliothek als einen Ort des Zugangs zur medialen
Welt, wo sie auf die Vielfalt der Medien treffen und sich mit dem ganzen Spektrum
des Informationsangebotes und Informationsaustausches auseinandersetzen können.
Unter Anleitung der Mitarbeiter der Bibliothek lernen sie sich in der Stadtbibliothek
zurecht zu finden und sich zu orientieren, wo sie an für sie geeignete und
interessante Medien und Informationen kommen können, wo sie Bezüge zwischen
dem Lernen in der Schule und dem angeeigneten Wissen aus Medien der Bibliothek
herstellen können. Die Kinder können darüber hinaus die Stadtbibliothek
als einen Ort der Kommunikation und Begegnung erfahren, an dem sie ihre Freizeit
neben und außerhalb der Schule sinnvoll und interessant gestalten können.
Museumsbesuche Ein guter Kontakt besteht zwischen Schule und Museum. Einmal
pro Jahrgang besuchen die Klassen das Museum an der Horster Straße. Nach
kindgemäßen, oft ralleyartigen- Entdeckungs- und Suchaufgaben in Kleingruppen
findet, in der Regelein Gespräch unter fachkundlicher Leitung seitens des
Museums statt, um die Fragen der Kinder bezüglich Künstler, Material,
Aussage, Wirkung und Absicht ... zu beantworten und ihnen das Kunstwerk auf diese
Weise näher zu bringen. Besonders beliebt ist bei allen Kindern, sich
anschließend selber als Künstler betätigen zu können. In
Anlehnung an das vorher besichtigte und besprochene Kunstobjekt entstehen im Werkraum
des Museums Einzel- oder Gruppenarbeiten der Kinder, die stolz als Ergebnis des
Besuchs zur Schule transportiert und dort ausgestellt werden. Klassenfahrten Neben
den halb- und ganztägigen Klassenausflügen in jedem Schuljahr besteht
für die einzelnen Klassen auch die Möglichkeit, eine mehrtägige
Klassenfahrt zu organisieren und durchzuführen. In der Regel bietet es sich
an, eine solche Fahrt an das Ende des 3. oder in den Beginn des 4. Schuljahr zu
legen, wenn der Kommunionlehrgang der katholischen Schüler abgeschlossen
ist. Häufig fahren Parallelklassen gemeinsam einen Zielort an, wenn die gewählte
Unterkunft groß genug ist, um drei Klassen zu beherbergen. Aufenthaltsort,
Programmablauf, auffallende Kosten und vieles mehr sind Themen und Inhalte vorausgegangener
Klassenpflegschaftstreffen- oftmals bereits ein ganzes Jahr vorweg. Beliebt
waren in den letzten Jahren Klassenfahrten nach Hardehausen, Kettwig, Kleve, Gahlen,
Lembeck ...
Kontaktstunde
Die
Stundentafel in der Ausbildungsordnung Grundschule räumt den Kirchen beider
Konfessionen die Möglichkeit ein, im 3. und 4. Jahrgang in einer Kontaktstunde
den schulischen Religionsunterricht mit eigenen Angeboten zu ergänzen.
So können Kinder Kirchengemeinde als lebendige Gemeinschaft erfahren, in
der Menschen ihren Glauben teilen und leben. An unserer Schule nehmen die
Kirchen diese Möglichkeit im Rahmen jeweils einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft
für katholische und evangelische Kinder des 3. Schuljahres wahr, die in 14-tägigem
Rhythmus stattfindet. Die AG für die katholischen Kinder wird derzeit
von Pater Christian Böckmann, die AG für evangelischen Kinder wird derzeit
von Pfarrerin Katrin Göckenjan geleitet. Schulgottesdienste Schulgottesdienste
sind Schulveranstaltungen, die im Überschneidungsfeld von Schule (Schulgemeinde)
und Kirche (Gemeinde) angesiedelt sind. Ihre Liturgie erwächst aus dem
Religionsunterricht und bindet sich so in das Leben der Schule als "unser
Gottesdienst" ein. An unserer Schule werden die Schulgottesdienste ökumenisch
gefeiert. Je nach Anlass finden sie für die gesamte Schulgemeinde oder
für einzelne Jahrgänge statt. Stets sind auch die Eltern der Kinder
eingeladen mitzufeiern. Folgende Schulgottesdienste sind fester Bestandteil
unseres Schullebens: · Einschulung (am 1. Schultag für die Lernanfänger
und ihre Eltern) · Weihnachten (am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien
für die gesamte Schulgemeinde) · Verabschiedung (am letzten Schultag
des Schuljahres für die Kinder des 4. Jahrgangs und ihre Eltern)
Kindgerechter Schulanfang
Kieler
Einschulungsverfahren Im Herbst 2002 führte
unsere Schule zum ersten Mal die Einschulung nach dem Kieler Einschulungsverfahren
durch: Alle Lernanfänger wurden zu einem Unterrichtsspiel eingeladen, das
in 6er Gruppen von je zwei LehrerInnen durchgeführt worden ist. In etwa
75 - 90 Minuten sollen dabei anhand verschiedener Aufgaben · die fein-
und grobmotorischen Fertigkeiten, · die Mengenauffassung und -wiedergabe,
· die Formauffassung und -wiedergabe, · das Sprach- und
Sprechverhalten, · vor allem aber auch die Kontaktaufnahme und das
Arbeitsverhalten in der Gruppe der Gleichaltrigen beobachtet werden. Die
Erfahrung mit dem ersten Durchgang machte deutlich, dass der organisatorische
Aufwand zwar hoch und ohne Unterrichtsausfall nicht zu bewältigen ist, dass
die Vielfältigkeit der Informationen, die wir über jeden unserer zukünftigen
Lernanfänger erhalten, uns den zeitlichen und personellen Einsatz gerechtfertigt
erscheinen lassen. Nach Evaluierung der Erfahrungen mit dem 1. Durchgang werden
wir im kommenden Jahr die Durchführung an drei Tagen in der Zeit von 12.00
Uhr bis 13.30 Uhr unter Beteiligung des gesamten Kollegiums durchführen.
Der Unterrichtsausfall kann dadurch etwas vermindert werden. Außerdem bleiben
so alle Kollegen in Kontakt zu den Lernvoraussetzungen die unserer Schulanfänger
mitbringen werden. Am Ende des Unterrichtsspiels bekommen alle Kinder ein
gebasteltes Geschenk von den Kindern der 2. Klassen. Elterngespräche
Etwa zwei Wochen nach Durchführung des Unterrichtsspiels werden alle Eltern
zu einem ausführlichen Elterngespräch eingeladen. Der lange Zeitraum
zwischen Einschulungsspiel im Herbst des Vorjahres und Einschulung im Sommer des
kommenden Jahres bietet die Möglichkeit, Besonderheiten bei den Kindern,
die einen erfolgreichen Schulstart beeinträchtigen könnten, zu fördern. Voraussetzung
dafür ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus
und Kindergarten: Erst der offene Austausch von Erfahrungen und Beobachtungen
ermöglicht es, Fördervorschläge zu entwickeln und über die
weitere Entwicklung des Kindes gemeinsam zu beraten. Wünschenswert
wäre hier eine breitere Palette externer Fördereinrichtungen: Bislang
gibt es hierfür nur Förderangebote im logopädischen / ergotherapeutischen
Bereich und Fördermaßnahmen zum Zweitspracherwerb. Anleitungen und
Hilfen zur Bearbeitung von Verhaltens- und Erziehungsproblemen stehen gar nicht
oder nicht ausreichend zur Verfügung. Klassenbildung und Kennenlern-Nachmittag
Die Klassenbildung
nimmt die Schule im Mai vor. Alle Kinder bzw. Eltern können dazu vorher im
begrenzten Rahmen Wünsche äußern. Die Schule bemüht sich
bei der Klassenzusammensetzung um ein ausgewogenes Verhältnis z. B. von Jungen
und Mädchen, Kinder mit besonderem Förderbedarf, Religionszugehörigkeit.
Im Juni
findet für die zukünftigen 1. Klassen ein " Kennenlern - Nachmittag"
statt. Gemeinsam mit der Klassenlehrerin und den zukünftigen Klassenkameraden
wird in einem Klassenraum gespielt und gebastelt. Die lange Zeit bis zur Einschulung
im Sommer, die für die meisten Kinder mit Ungeduld, zum Teil auch mit Besorgnis
verbunden ist, kann dadurch etwas gemildert werden. Jeder hat seine Klasse, seine
Lehrerin bereits einmal gesehen, vielleicht auch schon Kontakte geknüpft.
Dem ersten Schultag kann danach mit mehr Gelassenheit entgegen gesehen werden.
Zeitgleich werden die Eltern auf dem Schulhof bewirtet und erhalten von der Schulleitung
wichtige Informationen zum Schulanfang.
Zusammenarbeit mit den Kindergärten
Um
den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule fließender zu gestalten,
hat die Schule einen Arbeitskreis mit allen Kindergärten und Tageseinrichtungen
des Schulbezirks gebildet. In jährlich vier bis fünf Arbeitstreffen
sollen Bildungsinhalte der Kindergärten und der Schulen geklärt und
abgestimmt werden, Gemeinsamkeiten sollen gesammelt und weitergegeben werden.
Der Arbeitskreis trifft sich reihum in jeder der beteiligten Einrichtungen.
Zusätzlich
- etwa im Mai / Juni - besuchen uns die Lernanfänger der verschiedenen Kindergärten
in der Schule und nehmen für zwei Stunden an einem Schnupperunterricht in
den ersten Klassen der Schule teil. Einschulungstag Zum
Einschulungstag - in der Regel der zweite Tag nach Ende der Sommerferien - Erhalten
alle Eltern eine schriftliche Einladung der Schule. Wir beginnen um 9.00 Uhr
mit einem gemeinsamen Gottesdienst und treffen uns danach um 10.00 Uhr auf dem
Schulhof unserer Schule zu einer kleinen Feier. Anschließend haben die Kinder
eine Stunde Unterricht in ihrer Klasse. Während der Wartezeit werden die
Eltern bewirtet. Zeitplan s. Anhang 5.
Anhang
Ablaufplanung des Einschulungsverfahrens Zeit Vorgang durch nach den Sommerferien
Informationsnachmittag über das Kieler Einschulungsverfahren in den Kindergärten
St. Mariä Himmelfahrt, Apostel, St. Urbanus, Urnenfeldstraße Schulleitung,
ein Kollegiumsmitglied vor den Herbstferien Terminplanung / Gruppeneinteilung
/ Einladung zum Unterrichtspiel Schulleitung, Sekretariat nach den Herbstferien
Unterrichtsspiel (4 + 1 Tage) Kollegium (zeitgleich) kurze Aufnahmegespräche
Schulleitung Eintrag in die ausgehängte Terminliste für das 2. Gespräch
Erziehungsberechtigte um den 1. Advent ausführliche Auswertungs- und
Beratungsgespräche Schulleitung (zeitgleich) Elternsprechtag für
GS Kollegium nach den Osterferien Klassenbildung Schulleitung Hospitation
in den Kindergärten (s.o.) Klassenleitungen der künftigen 1. Schuljahre
um Pfingsten Zurückstellungen unter Berücksichtigung schulärztlicher
Empfehlungen Schulleitung Hospitation der Lernanfängergruppen in den laufenden
1. Schuljahren Klassenleitungen der gegenwärtigen 1. Schuljahre vor den Sommerferien
Kennenlerntag für Lernanfänger in den geplanten Gruppenzusammensetzungen
Klassenleitungen der künftigen 1. Schuljahre (zeitgleich) allgemeine
Informationen an die Erziehungsberechtigten Schulleitung. |