Pfefferackerschule
Städtische Gemeinschaftsgrundschule der Primarstufe

Pfefferackerstraße 21
45894 Gelsenkirchen

 

Schulprogramm

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. Standort
2. Pädagogischer Konsens
3. Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung
4. Lernort Schule
5. Anhang

Vorwort

Dieses Schulprogramm ist ein Instrument für die Weiterentwicklung unserer Schule. Es ist unsere Arbeitsgrundlage, um die Qualität unserer Schule zu überprüfen, zu sichern und weiter zu entwickeln. Als solches wird das Schulprogramm nie abgeschlossen sein, sondern wird sich verändern in Charakter und Form jeweils im Zusammenhang mit der stetigen Auseinandersetzung mit der Aufgabe, die Schule zu gestalten. Weil für jede Schule der Wissenserwerb als vorrangige Aufgabe gilt, müssen gerade in der Grundschule die Bedingungen für Lernen immer wieder durchdacht werden. Der Mensch lernt nur, wenn er sich selbstständig, aktiv, mit seiner ganzen Person einsetzt. Die heutige Grundschule versteht sich nicht mehr alleine als Zubringer für die weiterführenden Schulen, sondern hat einen eigenen Bildungsauftrag, der sich vor allem daraus ergibt, dass die Grundschule eine Schule für alle Kinder ist, die alle ein Recht auf eine ihnen angemessene Förderung haben. Die Kinder werden zum Lernen, zu immer systematischeren Formen des Lernens hingeführt, sie erwerben alle grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für ein weiterführendes Lernen.


1. Standort

Unsere Schule gehört zum Schulaufsichtsbezirk IV der Stadt Gelsenkirchen. Ihr Einzugsbereich erstreckt sich etwa vom Nordring bis zur Vom Stein Straße im Süden, vom Ostring bis zur Königswiese und der De-la-Chevallerie-Straße im Westen. Darüber hinaus werden viele Kinder aus anderen Schulbezirken in jedem Jahr bei uns angemeldet. Oft findet sich der Grund in entstandenen Freundschaften und Beziehungen aus den Kindergärten und Tagesstätten St. Mariä Himmelfahrt, Apostel, Urnenfeldstraße ST. Urbanus und VInckestraße.

In unserem Schulbezirk leben wenige ausländische Familien unterschiedlicher Nationen. Die überwiegende Mehrheit der Kinder und Eltern aus diesen Familien spricht flüssig deutsch.

Schulnah findet man den Stadtwald mit der Kinderklinik, der Westerholter Wald, die Stadtbücherei, das Rathaus, die Post, das Museum und das Hallenbad Buer.Die evangelischen Kinder können die Stephanuskirche, die katholischen Kinder die St. Maria Himmelfahrt Kirche oder die Urbanuskirche besuchen.

Die benachbarten weiterführenden Schulen sind die Hauptschule am Eppmannsweg, die Realschulen an der Mühlenstraße und an der St. Michaelstraße, das Annette von Droste Hülshoff -, das Leibniz- und das Max Planck- Gymnasium und die Gesamtschulen Buer - Mitte und Berger Feld.

Unsere Kinder leben in einem Randbezirk der Buerschen Innenstadt, der gekennzeichnet ist durch eine gemischte Bebauung aus Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern, die durch viel Grün und einige Spielplätze aufgelockert ist und auch durch verkehrsberuhigte Zonen für Kinder recht überschaubar ist.

Die Eltern unserer SchülerInnen sind an Erziehung und Bildung sehr interessiert. Sie unterstützen unsere Arbeit aktiv durch ihre Ideen in den Mitwirkungsgremien, ihre Mitgestaltung des Schullebens und Unterstützung des Fördervereins und lassen so die Arbeit in unserer Schule zu einer gemeinsamen Sache werden.

Sehr viele Kinder haben nachmittags umfängliche Verpflichtungen musischer oder sportlicher Art, daher sind schulische Angebote am Nachmittag schwer zu organisieren. Andererseits wächst der Bedarf an verlässlicher Betreuung über den Rahmen von regulärer Unterrichtszeit hinaus. Schülerinnen und Schüler, die in unserem Offenen Ganztag angemeldet sind, nehmen gern sportliche und musische Angebote in dieser Organisationsform wahr.

 

2. Pädagogischer Konsens

Eltern und LehrerInnen haben folgende pädagogische Schwerpunkte als Grundlage für eine " gute Schule" herausgestellt.

An ihnen soll sich unsere gemeinsame Arbeit orientieren.


·- das Lernen lehren - das Lernen lernen

-· Kollegialität und Teamfähigkeit
- gegenseitiges Vertrauen (LehrerInnen, Eltern, Kinder)
- · individuelle Förderung
-· Schülerorientierung - Einbeziehung der Schülerinteressen bei der Unterrichtsplanung
-· Innovationsbereitschaft - Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen
-· Identifikation mit der Schule

Aufgrund der Veränderung unserer Gesellschaft nimmt die Bedeutung von Wissenserwerb und fachlichen Kompetenzen immer mehr zu. Lernen ist daher zum lebenslangen Prozess geworden.


Deshalb sollen unsere Schüler Gelegenheit bekommen, neben dem festen Besitz eines elementaren Wissens, vielfältige Methoden des Lernens kennen zu lernen. Neben dem angeleiteten und gemeinsamen Lernen, sollen die Kinder u.a. durch Wochenplanarbeit, Freiarbeit, Stationentraining oder projektorientiertes Arbeiten an selbstständiges Lernen herangeführt werden.


Ebenso wie das Erreichen fachlicher Ziele, ist uns die Verwirklichung sozialer Kompetenzen ein Anliegen. So werden z.B. Kinder in der Streitschlichter-AG herangeführt an die angemessene, selbständige Regelung von Konflikten. Mit ähnlichen Methoden üben unsere SchülerInnen im Schonraum Klasse, wie derfriedliche Umgang miteinander im Konfliktfall aussehen sollte. Auch auf das Training von Höflichkeit, gegenseitige Rücksichtnahme, sachgerechtem Umgang mit fremden und eigenen Materialien sowie ersten Einsichten in demokratisches Verhalten legen wir großen Wert.

Das wird gelebt im Kollegium , in den Klassengemeinschaften, den offiziellen wie inoffiziellen Gremien der Schule, mit einem Wort in der Schulgemeinde.

 

 


3. Lernort Schule


Um Richtlinien, Lehrpläne und unser pädagogisches Konzept umzusetzen, leisten wir neben dem stetigen Austausch pädagogischer Gedanken die gemeinsame Arbeit in verschiedenen Gremien. In Lehrerkonferenzen, Jahrgangskonferenzen und sich immer neu bildenden Arbeitskreisen unter Einbeziehung der Betreuerinnen im nachunterrichtlichen Bereich überprüfen und erarbeiten wir -auch mit Hilfe schulinterner Fortbildungsmaßnahmen - zur Weiterentwicklung schulischer Prozesse die Konzepte unserer Arbeit.


Die Einbeziehung der Eltern findet an unserer Schule inhaltlich durch Informationen, Diskussionen und Entscheidungen nicht nur in Schulkonferenzen, Klassen- und Schulpflegschaften statt. Eltern beteiligen sich auch aktiv im Vormittagsbereich durch die Leitung von Vorlesegruppen und die Mitarbeit am jahrgangsübergreifendem Fördern im Bereich Lesen des 1. und 2. Schuljahres sowie bei Feiern, Sport - und Spielfesten, Unternehmungen der Klassen. Die Schulpflegschaft hat einen verlässlichen Plan erstellt, aus dem ersichtlich wird, welche Jahrgangsstufe bei welchem Ergebnis im Jahreslauf für die Bewirtung zuständig ist. Hinzu kommen Betreuungs- und AG-Angebote vorwiegend im Nachmittagsbereich des Offenen Ganztags.

Alle bisher getroffenen Absprachen unterliegen einem Prozess, der immer wieder neue Erfahrungen, pädagogische Erkenntnisse und gesellschaftliche Entwicklungen berücksichtigen muss.

Unterricht

Fächerübergreifende Vorhaben

In allen unserer Klassen wird fächerübergreifend gearbeitet, vor allem im Sach - und Deutschunterricht und in den musischen Fächern.

Wir nehmen beispielsweise an dem Projekt "Energiesparen macht Schule" teil, verstehen uns als energiesparende Schule, indem wir schon bei unseren Grundschulkindern Verhaltensmuster einüben und Verstaändnis wecken, welche Gefahren für unsere Umwelt bestehen. Wir hoffen, durch verantwortliches Handeln im Kleinen, positive Haltungen für das spätere Leben Grund zu legen.
So ist es auch im Bereich "Begegnungen mit Sprachen". Wir sind bestrebt, Kinder für das Fremde, die Andersartigkeit zu sensibilisieren.Dieser Lernbereich ist kein sprachlicher Lehrgang, sondern integrativer Bestandteil des gesamten Unterrichtes in allen Fächern. Kinder berichten von Heimat- und Urlaubserlebnissen im Ausland, betrachten fremde Währungen und setzen sich mit anderen Denk- und Lebensweisen auseinander. Anderssprachige Lieder, Zahlen und ausgewählte Begriffe gehören ebenso in den Bereich, wie Betrachtungen von Fremdwörtern, Essgewohnheiten, Religionen und Brauchtum anderer Länder.

Obwohl vorwiegend im Sach- und Sportunterricht des 1. und 4. Schuljahres angesiedelt, ist auch die Verkehrs- und Sicherheitserziehung ein bedeutendes fächerübergreifendes Thema in allen Jahrgangsstufen. So wird nicht nur in Verbindung mit der Polizei das korrekte Bewegen im Verkehr - sowohl zu Fuß (1. Schuljahr) als auch mit dem Fahrrad (4. Schuljahr)- geübt, sondern auch der Umgang mit Spiel- und Sportgerät Fahrrad (2. Schuljahr) im Schonraum Schulhof. Außerdem wird bei Unterrichtsgängen das richtige Verhalten im Straßenverkehr und in öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig ins Bewusstsein gerufen und trainiert, sowie angemessenes , bewusstes Verhalten bei Gefahr im Verzug (z.B. Feueralarmproben) und täglich an Gefahrenzonen im Schulgebäude und auf dem -gelände.

 

Förderkonzept


Die Grundschule ist eine Schule für alle Kinder, in der jeder die erforderlichen Grundlagen in allen Lernbereichen erreichen soll. Dabei müssen die individuell unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten berücksichtigt werden.


Wir verfolgen dieses Ziel durch:


a) innere Differenzierung

b) Förderunterricht

c) Förderband (jahrgangsübergreifendes Fördern)

d) Förderung ausländischer und ausgesiedelter KInder

e) klassenübergreifende Unterstützung von lese-rechtschreibschwachen Kindern

f) klassenübergreifende Unterstützung von Kindern mit Defiziten im mathematischen Lernbereich

g) Arbeitsgemeinschaften

 

a) Innere Differenzierung

Je nach Situation bereiten wir den Unterrichtsstoff für die Kinder auf verschiedenem Niveau auf, werden den Kindern verschieden lange Zeiten zur Bearbeitung gewährt, erhalten die Kinder verschiedene Hilfsmittel zur Bewältigung der Aufgaben und eine unterschiedliche Anzahl von Aufgaben.
Da wir davon überzeugt sind, dass Kinder nur dann bleibendes Wissen erlangen, wenn sie die Möglichkeit bekommen, selbstständig zu arbeiten, lernen unsere Kinder die Methode des Wochenplans kennen. So können sie sowohl die Abfolge, wie die zeitliche Einteilung selbst gestalten und auch teilweise entscheiden, was sie arbeiten wollen.


Auch in den Phasen der "Freien Arbeit" geben wir den Kindern die Möglichkeit, an ausgewähltem Material ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend sich selbstständig Wissen und Fertigkeiten anzueignen. Während die Kinder selbstständig arbeiten, besteht für uns die Möglichkeit, Kinder, die unsere direkte Hilfe brauchen, einzeln oder in kleinen Gruppen zu fördern.


b) Förderunterricht

Die Teilnahme am Förderunterricht in Klaeingruppen richtet sich nach den Förderbedürfnisen der Kinder einer Klasse. Wir gestalten ihn nicht nur für die Kinder, die Lerndefizite aufweisen, sondern auch für solche, die wir ihren Fähigkeiten entsprechend gezielt fördern wollen.

Da die Gruppen immer wechseln, vermeiden wir die Gefahr, dass Kinder von anderen bestimmten Leistungsgruppen zugeordnet werden können und sich möglicherweise diskriminiert fühlen. Gezielter Ausgleich von Lerndefiziten kann oft nur erreicht werden, wenn wir mit einzelnen KIndern im persönlichen Kontakt arbeiten. Die emotionale Sicherheit, die viele Kinder erst gewinnen müssen, um überhaupt lernen zu können, bauen sie gerade in diesen Kleingruppen besonders gut auf. Deshalb werden die jeder Klasse zu Verfügung stehenden Förderstunden sehr oft genutzt, um nur mit einigen Kindern zu üben und zu lernen. Wir organisieren den Stundenplan so, dass die Förderunterrichtsstunden Randstunden sind, so dass jede Lehrerin frei in der Entscheidung ist, ob sie diesen Unterricht mit der ganzen Klasse oder nur mit Teilen der Klasse gestaltet.

 

c)Förderband

Förderunterricht findet auch jahrgangsübergreifend im Förderband statt. Die SchülerInnen des 2. bis 4. Jahrgangs werden ihren Leistungen entsprechend klassen- und jahrgangsübergreifend in Gruppen eingeteilt und gefördert und zwar in den Fachbereichen Deutsch und Mathematik. Selbstverständlich sind diese Gruppen nicht starr, sondern werden nach Bedarf geändert.

Kein Kind nimmt am Förderunterricht eines niedrigeren Jahrganges teil, wohl aber einige leistungsstarke SchülerInnen im aufsteigenden Jahrgang. Da für die 4. Jahrgänge keine Aufstiegsmöglichkeit besteht, wird - sofern die Personaldecke ausreichend ist- eine zusätzliche Fördergruppe eingerichtet. Auch Stützkurse für Kleingruppen sollen möglichst angeboten werden.

Die KlassenlehrerInen jeder Jahrgangsstufe erhalten die Möglichkeit - nach gemeinsamer Beratung - zu entscheiden, ob die Kerngruppen innerhalb ihres Verbandes mit Hilfe äußerer Differenzierung oder innerer Differenzierung im Rahmen des Förderbandes unterstützt und /oder gefordert werden.

Der 1. Jahrgang hat besondere Anforderungen, die nur schwer mit denen des 2. Schuljahres zu kombinieren sind. Aus diesem Grund findet das Förderband für den 1. Jahrgang isoliert, dort aber jedenfalls klassenübergreifend statt.

Das Kollegium spricht grobe Rahmenthemen für die einzelnen Phasen des Förderbandes ab, so dass Kinder, die den Klassenverband zum Fördern verlassen, gleiche Sujets und Techniken auf unterschiedlichem Niveau zu bearbeiten lernen. Die Wiedereingliederung in die Kerngruppe wird damit den Schülerinnen und Schülern erleichtert. Zugleich sind sich die KlassenlehrerInnen sicher, was bei allen Kindern als erworbens Wissen und erlernte Arbeitsform vorausgesetzt und in den Regelunterricht einbezogen werden darf.

Geeignete Wettbewerbe werden ausgewählt und in die Förderbandarbeit eingebaut, um die Gruppe der leistungsstarken Kinder, besonders des 4. Jahrgangs zu fordern.

Für die Gestaltung und Optimierung der Förderbandgruppen nehmen wir gern das Engagement von Lesemüttern an. In jedem Jahrgang können Mütter klassenübergreifende Lesegruppen von ca. 10 KIndern leiten und ihnen aufgrund ausgewählter Materilien das sinnentnehmende Lesen üben. Um Lesemüttern mehr Planungssicherheit für ihre Arbeit mit den Kindern zu geben, werden feste Termine für das Wechseln der Gruppen gleich zu Beginn des Schuljahres festgelegt. Der Wechselzyklus beträgt durchschnittlich 6 Schulwochen.

Die Kinder, die als erste im Schuljahr zu den Lesemüttern gehen, sollen sichere Leser sein, damit die Lesemütter selbst unter erleichterten Bedingungen Erfahrungen mit dem ausgewählten Übungsprogramm machen können, dessen Stärken und Schwächen besser kennen. So werden die Lesemütter in die Lage versetzt, an entscheidenen Stellen leistungsschwächeren SchülerInnen besser zu helfen.


 

d) Förderung ausländischer und ausgesiedelter Kinder

Diese Kinder haben zur Förderung der deutschen Sprache ein Anrecht auf zusätzliche Förderung im Umfang von 1-2 Wochenstunden.


e) Lese- und Rechtschreibkurse

Für Kinder, die besondere Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben haben, die nicht im allgemeinen Unterricht behoben werden können, richten wir zusätzliche Förderstunden ein, möglichst zwei pro Woche. Im allgemeinen finden für lese- rechtschreibschwache Kinder erst ab dem 3. Schuljahr zusätzliche Förderkurse statt.
Nach Absprache mit den Eltern werden Gruppen von 6- 8 Kindern eines Jahrgangs gemeinsam vor oder nach ihrem Klassenunterricht gefördert. Sobald ein Kind in der Lage ist, selbstständig die Grundanforderungen zu bewältigen, nimmt es an diesem Unterricht nicht mehr teil.

 

f) Stützkurse in Mathematik

Analog zu den Lese- Rechtschreibkursen erhalten SchülerInnen mit Defiziten in mathematischen Basiskompetenzen jahrgangsübergreifenden zusätzlichen Förderunterricht durch besonders fortgebildete Kolleginnen. Auch hier gilt: Können GRundanforderungen selbständig erfüllt werden, braucht das Kind diese ergänzende Förderung nicht mehr.

g) Arbeitsgemeinschaften


Nach Möglichkeit bieten wir Arbeitsgemeinschaften an. Sie sollen Unterricht ergänzen, indem sie zu einzelnen Unterrichtsinhalten verschiedener Fächer weitere direkte Erfahrungen ermöglichen. Hierbei können Interessen geweckt und Begabungen der Kinder gefördert werden. Die Teilnahme an einer AG ist jeweils für ein halbes Jahr verpflichtend und wird ohne Zensur im Zeugnis vermerkt.
Fest im Programm stehen der Chor, die Fußball - AG und die Theater - AG.


Der Chor, an dem Kinder aus den 3. und 4. Schuljahren teilnehmen können, hat schon viele Feiern und Gottesdienste mitgestaltet.


Seit einigen Jahren haben wir an unserer Schule eine Fußball AG eingerichtet. Sie umfasst 2 Schulstunden und liegt im Nachmittagsbereich. Ziel dieser AG ist die Bildung einer Fußballschulmannschaft, die z.B. an den Stadtmeisterschaften der Grundschulen im Fußball teilnehmen soll.

In der Theater-AG üben sich die Kinder des 3. und 4. Jahrgangs in freiem, spontanem und gelenktem Spiel. Sie erarbeiten gemeinsam ein Stück, dass in der Regel zum Ende eines Schuljahres in mehreren Aufführungen den Eltern der Theaterkinder, den Mitschülern aus allen Jahrgängen und, wenn möglich, Kindergartengruppen dargeboten wird.


Je nachdem, ob es die Lehrerstellensituation zulässt, werden am Anfang eines jeden Schuljahres weitere Arbeitsgemeinschaften eingerichtet.

 

Leistungserziehung und Leistungsbewertung

a) Leistungserziehung

b) Beobachtung von Schülerleistungen

c)Leistungsbewertung

d)Schriftliche Leistungskontrollen

 

a) Leistungserziehung


Wir wollen die Bereitschaft der Kinder, etwas lernen und leisten zu wollen, erhalten und stärken.
Durch die Anerkennung der unterschiedlichen Vorraussetzungen, mit denen die Kinder zu uns kommen, berücksichtigen wir ihre individuellen Möglichkeiten. Durch differenzierte Aufgabenstellungen und bei der Auswahl der Anschauungsmittel und Methoden beachten wir die bisherige Lernentwicklung.
Wir wollen den Kindern helfen, Lernen und Leisten als etwas Positives zu erfahren.
Zu unserer Leistungserziehung gehört auch, dass wir die Kinder anhalten, gestellte oder selbstgewählte Aufgaben beharrlich zu Ende zu führen; denn wir möchten sie erfahren lassen, dass erfolgreiches Lernen immer an eigene Anstrengung gebunden ist.

 

b)Beobachtung von Schülerleistungen

Auf der Grundlage der neuen Richtlinien wurden für jeden Jahrgang Beobachtungsbögen speziell für die Fächer Deutsch und Mathematik entwickelt, mit denen die Lehrerinnen die Erreichung der Anforderungen bei jedem Kind dokumentieren können. Daneben geben die Beobachtungsbögen Aufschluss darüber, an welcher Stelle des Lernstoffes und zu welchem Zeitpunkt des Schuljahres bei einzelnen Kindern Schwierigkeiten oder Lernlücken entstanden sind.

Anhand dieser Beobachtungsbögen entscheiden die Lehrerinnen und Lehrer über die weitere Förderung des Kindes.

Die Beobachtungsbögen werden regelmäßig überarbeitet, um sicher zu stellen, dass sie den aktuellen Anforderungen entsprechen.

Seit dem vergangenen Jahr müssen wieder Kopfnoten auf den Zeugnissen vergeben werden, weshalb das Kollegium in Zusammenarbeit mit den anderen Grundschulen des Schulaufsichtsbezirkes einen Einschätzungsbogen entwickelt hat, der mehrmals im Verlaufe eines Schuljahres ausgefüllt werden sollte. DieserBogen dient jedoch nicht nur derVerhaltens- und Einstellungsbeobachtung für die Hand der LehrerInnen, sondern auch der Selbsteinschätzung durch die SchülerInnen und derKenntnisnahme durch die Erziehungsberechtigten.

Lehrerinnen und Lehrer sammeln die Bögen und kommentieren bzw. korrigieren die darauf befindlichen Schülereinschätzungen. Sollten beide Sichtweisen zu stark voneinander abweichen, wird ein Lehrer-Schüler-Gespräch geführt, das der gegenseitigen Verständigung dient.

 

 

c) Leistungsbewertung

Die Anforderungen der Grundschulrichtlinien werden von den einzelnen Grundschulen für jedes Fach in hauseigene Arbeitspläne umgesetzt, die bei uns in Jahrgangskonferenzen entwickelt werden, um ein standortbezogenes, kindgemäßesund ganzheitliches Lernen aller unserer SchülerInnen zu gewährleisten.

Für die Fächer Deutsch und Mathematik beschreiben wir Grundlagenziele und erweiterte Lernziele, so dass jedes KInd - und auch dessen Eltern-genau weiß, dass es durch gute Mitarbeit und ständigen Fleiß zumindest die Grundanforderung erzielen kann. Wir legen im Jahrgang fest, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Anforderungen Lernzielüberprüfungen durchgeführt werden sollen.

Um - trotz aller Unterschiede der Klassen durch verschiedene Zusammensetzung- die gleichen Ansprüche an die Kinder unserer Schule zu gewährleisten, arbeiten die Kolleginnen des Jahrgangs außerdem die Leistungskontrollen gemeinsam aus, entweder die gesamte Arbeit oder Teile daraus. (Parallelarbeiten). Die Ergebnisse der Leistungskontrollen werden in den Jahrgangsteams besprochen, die Erkenntnisse für die weitere Arbeit verwendet.


Grundlagen der Beurteilung im 1. und 2. Schuljahr sind sowohl das Erreichen der Unterrichtsziele als auch die individuellen Fortschritte und Anstrengungen eines jeden Kindes, die sich insbesondere aus den Beobachtungsbögen ergeben. Mitte des 2. Schuljahres treten dann zur Beschreibung des Lernfortschrittes jeden Kindes Zensuren hinzu. Im 4. Schuljahr erhalten die Kinder nur noch ein Zensurenzeugnis.
Damit die Aufgabe der Grundschule, allen Kindern zu Erfolgen zu verhelfen, erfüllt wird, legen wir für die Zensurengebung Grundanforderungen und Zusatzanforderungen zugrunde.

 

d)Schriftliche Leistungskontrollen

Bei der Bewertung der schriftlichen Lernzielkontrollen in Mathematik und Deutsch werden folgende Notenstufen zu Grunde gelegt:

1. sehr gut (1) Die Leistung entspricht den Anforderungen im besonderen Maße.

2. gut (2) Die Leistung entspricht den Anforderungen voll.

3. befriedigend (3) Die Leistung entspricht den Anforderungen im Allgemeinen.

4. ausreichend (4) Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht aber im Ganzen noch den Anforderungen.

5. mangelhaft (5) Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen, lässt jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.

6. ungenügend (6) Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

Sie entsprechen den Notendefinitionen der Zeugnisse.

Die Gesamtnote des Mathematik- und Deutschunterrichtes ergibt sich neben den schriftlichen Lernzielkontrollen auch aus den anderen schriftlichen Leistungen, der mündlichen Mitarbeit und ggf. weiteren schriftlichen Überprüfungen.

Die Klassenarbeiten in Mathematik setzen sich wie folgt zusammen:

80% Grundanforderung

20% Zusatzanforderungen

Konkret ausgedrückt heißt das:

100 % - 95 % = sehr gut

94 % - 83 % = gut

82 % - 68 % = befriedigend

67 % - 50 % = ausreichend

49 % - 25 % = mangelhaft

ab 24 % = ungenügend

Beispiel: Bei 40 Punkten würde sich folgende Verteilung ergeben:

40 - 38 P. = sehr gut

37 - 33 P. = gut

32 - 27P. = befriedigend

26 - 20 P. = ausreichend

19 - 12 P. = mangelhaft

ab 11 P. = ungenügend

 

Bei Bewertung schriftlicher Arbeiten berücksichtigen wir die Richtigkeit und Angemessenheit von Lösungen, Ergebnissen bzw. Teilergebnissen.

Wir bewerten die Schlüssigkeit der Lösungswege und Überlegungen.


Offene Unterrichtsformen
Wir sind davon überzeugt, dass Kinder sich Wissen und Bildung vor allem durch aktive Auseinandersetzung aneignen. Deswegen leiten wir die Kinder dazu an, sich selbstständig aus ausgewähltem Material oder mit Hilfe entsprechender Hinweise mit einem Thema auseinander zu setzen. Die Kinder erfahren, wie sie ihr Lernen selbst organisieren können und- auch mit anderen zusammen - in einer bestimmten Zeit zu Ergebnissen kommen können. Wochenpläne, Freie Arbeit, projektorientierte Arbeit und Stationenlernen sind dafür geeignete Instrumente.
Im Rahmen unseres Zieles, den Kindern Grundlagen für ein lebenslanges Lernen mitzugeben, sind diese offenen Unterrichtsformen wichtige Stationen. Schlüsselqualifikationen für die spätere Bewältigung von Aufgaben werden mit ihnen eintrainiert, wie z.B. Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Ausdauer, Verantwortungsbereitschaft, Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit.

Konzept unseres Rechtschreibunterrichts

Über folgende Bestandteile des Rechtschreibenlernens haben wir einen Konsens erreicht, der auch der Bewertung der Rechtschreibleistung zugrunde liegt:
· eigene Texte auch in richtiger Schreibweise schreiben können
· Abschreiben können
· nach Diktat schreiben können (Selbst-, Partner-, Klassendiktate)
· selbstständig Fehler finden können
· Schreibweisen begründen können
· Wörterbuch benutzen können (Technik und Rechtschreibgespür)
Durch selbstständiges Training und weiterführendes Üben wird die Rechtschreibsicherheit gefördert.

 

Erziehung

Wir geben den Kindern Hilfen zum Selbständigwerden, damit sie am gesellschaftlichen Leben verantwortungsvoll teilnehmen können.
In einer mit den Kindern erarbeiteten Schulordnung stellten wir einige Verhaltensregeln auf, die dem einzelnen Kind, wie auch der Gemeinschaft helfen, sich zurechtzufinden.
Zu der Frage, welche Aspekte der Erziehung für unsere Schule wichtig sind, haben wir folgende Bereiche bearbeitet:
· Elternarbeit
· Erziehung durch / im Unterricht
· Erziehungsmethoden, Erziehungsmaßnahmen
· Erziehungsziele

Erziehung durch/im Unterricht
Konfliktlösung -allgemein-
· Zeitkomponente für die Erziehungsarbeit
· Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung inhaltlich und zeitlich
· Unterrichtsinhalte, die das Verhalten verändern

Erziehungsmethoden/-maßnahmen
· Einmischung des Lehrers bei Schülerkonflikten?
· Alternativen zur "verbalen Erziehung"
· Erziehungsmethoden sammeln und bewerten
· Abgrenzung: Lehrer - Schüler
· Grenzsetzung bei Kindern, die die Anweisungen des Lehrers / der Lehrerin nicht befolgen
· Konsequenzen bei Regelverstößen

Erziehungsziele
· Wertekatalog konkret, kleinschrittig und verbindlich: Ziele und Maßnahmen
· Wege zum Pflichtgefühl
· konkrete Erziehungsziele
· Handlungsfelder bzgl. "Erziehung zur Selbstständigkeit" konkretisieren

Um für unser Erziehungskonzept Säulen zu erarbeiten, wollen wir folgenden Aspekten nachgehen und daraus Konsequenzen für unsere konkrete Arbeit ziehen und Verbindlichkeiten zu verschiedenen Erziehungsaspekten festlegen:
· Formulierung verbindlicher Erziehungsziele
· Vereinbarung zur Ausgestaltung der alltäglichen Erziehungsarbeit
· Umgang mit den typischen Erziehungs- und Beziehungsproblemen (Hierbei ist es unrealistisch von Konfliktfreiheit auszugehen. Vielmehr müssen Lösungsstrategien für Konflikte entwickelt werden.)

Schulleben
Schulordnung
Das Zusammenleben an unserer Schule ist durch eine Schulordnung geregelt, die auf den pädagogischen Werten Rücksichtnahme und Toleranz basiert. Sie betrifft alle am Schulleben Beteiligten und zeigt Rechte und Pflichten auf. Am Schluss der schriftlichen Darstellung steht ein Vertrag, in dem Schüler und Eltern die Schulordnung anerkennen und dies mit ihrer Unterschrift bestätigen.

Bewegungsfreundliche Schule

Um dem Bewegungsbedürfnis der Kindern gerecht zu werden, haben wir folgendes Konzept entwickelt:
a) Unsere Schule soll Lebens- und Lernort für Kinder sein.
b) Wir unterstützen eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder.
c) Wir nehmen das Sich-Bewegen als konstitutiven Bestandteil des Lernens und Lebens ernst. Wir wollen das Bedürfnis der Kinder nach Bewegung in allen Bereichen des schulischen Lernens wecken, erhalten und verstärken.
d) Die konstituierenden Elemente einer bewegungsfreundliche Schule:


· Klassenräume sind auch Bewegungsräume.
· Bewegungspausen im Unterricht entsprechen den jeweiligen Bewegungsbedürfnissen von Kindern.
· Themenbezogenes Bewegen im Unterricht eröffnet Chancen, lange Sitzzeiten zu vermeiden.
· Stilleübungen und Entspannungsformen schaffen Chancen, zur Ruhe zu kommen und bieten somit einen Ausgleich zu kognitiven Unterrichtsphasen.
· Bewegungschancen in den Pausen bieten sich durch anregend gestaltete schulische Bewegungsräume.
· Außerunterrichtliche Bewegungsangebote können den Interessen und Neigungen der Kinder entgegenkommen.
· Dem Sportunterricht kommt eine veränderte Bedeutung zu.

Pausenspielgeräte

An der Pfefferackerschule besteht für alle Kinder die Möglichkeit Spielgeräte für die Pause auszuleihen. Der Ausleihbetrieb wird im monatlichen Wechsel von den Schülern jeweils einer Klasse des vierten Schuljahres organisiert. Für die entliehenen Geräte müssen die Kinder ihren Schülerausweis hinterlegen und können sich dann mit Bällen, Seilchen, Pedalos, Reifen u.a. auf dem Schulhof vergnügen.


Feste und Feiern

Fest eingeplant in den Verlauf eines Schuljahres haben wir die Sommer- bzw. Winter Spiel- und Sportfeste (1.- 4. Jhg.) sowie das Fußballturnier (3./4. Jhg.), bei denen die Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang sowie ihre Freude an Aktivitäten in einzel-, gruppen- und partnerbezogenen Aufgaben ausleben dürfen, jedoch auch gleichzeitig Regeln der Gemeinschaft einhalten lernen.
Sogenannte wiederkehrende Termine sind auch die ökumenischen Gottesdienste, die inhaltlich von den Kindern im Religionsunterricht und in der Chor-AG - in Zusammenarbeit mit den Geistlichen beider Konfessionen - (mit) vorbereitet werden. Sie finden jeweils am letzten Schultag vor den Weihnachts- und den Sommerferien statt.
In den einzelnen Klassen werden zum Winter und auch zum Frühling hin Werkstatttage abgehalten, an denen es gilt, den Klassenraum und Teile des Flures mit Hilfe von selbstangefertigten Fensterbildern oder anderem gebastelten Schmuck auf die kommende Jahreszeit optisch einzustimmen.

Für die ersten Jahrgänge ist auch der 6. Dezember ein wichtiger Tag, da der Nikolaus (klassenweise Planung) an sie denkt.
Adventliche und vorweihnachtliche Feiern, Fahrten, Unterrichtsgänge und Theaterbesuche werden in den jeweiligen Klassen geplant und durchgeführt.

Das Thema "Karneval" ist ein weiterer Aspekt im Jahreslauf und wird entweder klassen- oder jahrgangsweise gestaltet. Eigene Darbietungen oder z.B. der Auftritt eines Zauberers oder ähnliche Programme sorgen für Spaß und Kurzweile.

Schulfest

Alle vier Jahre findet an unserer Schule ein Schulfest statt. In der Grundschulzeit erlebt somit jedes Schulkind einmal ein solches Fest, an dem sich alle Klassen beteiligen.
In der Regel liegt jedem Schulfest ein Motto zugrunde, dass von den Kindern kreativ vorbereitet und gestaltet wird.
Je nach Thema finden musikalische Beiträge, Theateraufführungen, sportliche Darbietungen, Bastelarbeiten, Spielanleitungen etc. am Tage des Schulfestes ihr Publikum. Eine große Hilfe wird stets von den Eltern geleistet, die viele Vorbereitungen in den einzelnen Klassen begleiten und am Schulfesttag bei der Durchführung "zur Stelle" sind.

 

Sportunterricht und sportliche Höhepunkte

Seit dem Schuljahr 2003 /2004 besteht für den Sportunterricht in der Primarstufe ein neuer Lehrplan. Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer haben dazu für alle Jahrgänge eine Stundentafel entwickelt, welche die Verteilung der jeweiligen Inhaltsbereiche auf die Jahrgänge dokumentiert. Eine Neuerung in diesem Schuljahr ist, dass ab dem 2. Jahrgang Schwimmunterricht erteilt wird. Halbjährlich findet für die Kinder der Klassen 2, 3 und 4 eine doppelstündige Schwimmstunde statt.


Mehrmals im Schuljahr erfreuen folgende sportliche Höhepunkte die Schulgemeinschaft:

· Zweimal im Jahr (Winter / Sommer) finden Sport- und Spielfeste statt. Im Winter wird in der Halle ein Bewegungsparcours aufgebaut, der den Kindern vielfältige Bewegungserfahrungen und -freude vermittelt. Das sommerliche Sport- und Spielfest wurde im Schuljahr 2002/2003 für die 3. und 4. Jahrgänge ergänzt durch die Bundesjugendspiele auf dem Sportplatz Löchterheide. Im Schuljahr 2003/2004 haben auch die 1. und 2. Jahrgänge an den Bundesjugendspielen teilgenommen. Parallel dazu haben alle Klassen an Stationen unterschiedliche Bewegungsaufgaben bewältigt.

· Jedes Jahr findet im Mai/ Juni das Fußballturnier der 3. und 4. Jahrgänge statt. In Jungen und Mädchenmannschaften beweisen die Kinder ihr fußballerisches Können. Stets sind zahlreiche Eltern als Zuschauer dabei um die Spieler und Spielerinnen kräftig zu unterstützen und den Schiedsrichter zu stellen.

· Beim alljährlichen Schwimmfest aller Gelsenkirchener Grundschulen können die schnellsten Schülerinnen und Schüler eines jeden Jahrgangs die Pfefferackerschule im Wettkampf vertreten.

Stadtbibliothek

In jedem Schuljahr besuchen wir mit unseren SchülernInnen die Stadtbibliothek. Die Kinder erfahren die Stadtbibliothek als einen Ort des Zugangs zur medialen Welt, wo sie auf die Vielfalt der Medien treffen und sich mit dem ganzen Spektrum des Informationsangebotes und Informationsaustausches auseinandersetzen können. Unter Anleitung der Mitarbeiter der Bibliothek lernen sie sich in der Stadtbibliothek zurecht zu finden und sich zu orientieren, wo sie an für sie geeignete und interessante Medien und Informationen kommen können, wo sie Bezüge zwischen dem Lernen in der Schule und dem angeeigneten Wissen aus Medien der Bibliothek herstellen können. Die Kinder können darüber hinaus die Stadtbibliothek als einen Ort der Kommunikation und Begegnung erfahren, an dem sie ihre Freizeit neben und außerhalb der Schule sinnvoll und interessant gestalten können.
Museumsbesuche
Ein guter Kontakt besteht zwischen Schule und Museum. Einmal pro Jahrgang besuchen die Klassen das Museum an der Horster Straße. Nach kindgemäßen, oft ralleyartigen- Entdeckungs- und Suchaufgaben in Kleingruppen findet, in der Regelein Gespräch unter fachkundlicher Leitung seitens des Museums statt, um die Fragen der Kinder bezüglich Künstler, Material, Aussage, Wirkung und Absicht ... zu beantworten und ihnen das Kunstwerk auf diese Weise näher zu bringen.
Besonders beliebt ist bei allen Kindern, sich anschließend selber als Künstler betätigen zu können. In Anlehnung an das vorher besichtigte und besprochene Kunstobjekt entstehen im Werkraum des Museums Einzel- oder Gruppenarbeiten der Kinder, die stolz als Ergebnis des Besuchs zur Schule transportiert und dort ausgestellt werden.

Klassenfahrten

Neben den halb- und ganztägigen Klassenausflügen in jedem Schuljahr besteht für die einzelnen Klassen auch die Möglichkeit, eine mehrtägige Klassenfahrt zu organisieren und durchzuführen. In der Regel bietet es sich an, eine solche Fahrt an das Ende des 3. oder in den Beginn des 4. Schuljahr zu legen, wenn der Kommunionlehrgang der katholischen Schüler abgeschlossen ist. Häufig fahren Parallelklassen gemeinsam einen Zielort an, wenn die gewählte Unterkunft groß genug ist, um drei Klassen zu beherbergen.
Aufenthaltsort, Programmablauf, auffallende Kosten und vieles mehr sind Themen und Inhalte vorausgegangener Klassenpflegschaftstreffen- oftmals bereits ein ganzes Jahr vorweg.
Beliebt waren in den letzten Jahren Klassenfahrten nach Hardehausen, Kettwig, Kleve, Gahlen, Lembeck ...


Kontaktstunde

Die Stundentafel in der Ausbildungsordnung Grundschule räumt den Kirchen beider Konfessionen die Möglichkeit ein, im 3. und 4. Jahrgang in einer Kontaktstunde den schulischen Religionsunterricht mit eigenen Angeboten zu ergänzen.
So können Kinder Kirchengemeinde als lebendige Gemeinschaft erfahren, in der Menschen ihren Glauben teilen und leben.
An unserer Schule nehmen die Kirchen diese Möglichkeit im Rahmen jeweils einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft für katholische und evangelische Kinder des 3. Schuljahres wahr, die in 14-tägigem Rhythmus stattfindet.
Die AG für die katholischen Kinder wird derzeit von Pater Christian Böckmann, die AG für evangelischen Kinder wird derzeit von Pfarrerin Katrin Göckenjan geleitet.

Schulgottesdienste

Schulgottesdienste sind Schulveranstaltungen, die im Überschneidungsfeld von Schule (Schulgemeinde) und Kirche (Gemeinde) angesiedelt sind.
Ihre Liturgie erwächst aus dem Religionsunterricht und bindet sich so in das Leben der Schule als "unser Gottesdienst" ein.
An unserer Schule werden die Schulgottesdienste ökumenisch gefeiert.
Je nach Anlass finden sie für die gesamte Schulgemeinde oder für einzelne Jahrgänge statt.
Stets sind auch die Eltern der Kinder eingeladen mitzufeiern.
Folgende Schulgottesdienste sind fester Bestandteil unseres Schullebens:
· Einschulung (am 1. Schultag für die Lernanfänger und ihre Eltern)
· Weihnachten (am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien für die gesamte Schulgemeinde)
· Verabschiedung (am letzten Schultag des Schuljahres für die Kinder des 4. Jahrgangs und ihre Eltern)


Kindgerechter Schulanfang

Kieler Einschulungsverfahren
Im Herbst 2002 führte unsere Schule zum ersten Mal die Einschulung nach dem Kieler Einschulungsverfahren durch: Alle Lernanfänger wurden zu einem Unterrichtsspiel eingeladen, das in 6er Gruppen von je zwei LehrerInnen durchgeführt worden ist.
In etwa 75 - 90 Minuten sollen dabei anhand verschiedener Aufgaben
· die fein- und grobmotorischen Fertigkeiten,
· die Mengenauffassung und -wiedergabe,
· die Formauffassung und -wiedergabe,
· das Sprach- und Sprechverhalten,
· vor allem aber auch die Kontaktaufnahme und das Arbeitsverhalten in der Gruppe der Gleichaltrigen beobachtet werden.
Die Erfahrung mit dem ersten Durchgang machte deutlich, dass der organisatorische Aufwand zwar hoch und ohne Unterrichtsausfall nicht zu bewältigen ist, dass die Vielfältigkeit der Informationen, die wir über jeden unserer zukünftigen Lernanfänger erhalten, uns den zeitlichen und personellen Einsatz gerechtfertigt erscheinen lassen. Nach Evaluierung der Erfahrungen mit dem 1. Durchgang werden wir im kommenden Jahr die Durchführung an drei Tagen in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr unter Beteiligung des gesamten Kollegiums durchführen. Der Unterrichtsausfall kann dadurch etwas vermindert werden. Außerdem bleiben so alle Kollegen in Kontakt zu den Lernvoraussetzungen die unserer Schulanfänger mitbringen werden.
Am Ende des Unterrichtsspiels bekommen alle Kinder ein gebasteltes Geschenk von den Kindern der 2. Klassen.

Elterngespräche
Etwa zwei Wochen nach Durchführung des Unterrichtsspiels werden alle Eltern zu einem ausführlichen Elterngespräch eingeladen. Der lange Zeitraum zwischen Einschulungsspiel im Herbst des Vorjahres und Einschulung im Sommer des kommenden Jahres bietet die Möglichkeit, Besonderheiten bei den Kindern, die einen erfolgreichen Schulstart beeinträchtigen könnten, zu fördern.

Voraussetzung dafür ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und Kindergarten: Erst der offene Austausch von Erfahrungen und Beobachtungen ermöglicht es, Fördervorschläge zu entwickeln und über die weitere Entwicklung des Kindes gemeinsam zu beraten.

Wünschenswert wäre hier eine breitere Palette externer Fördereinrichtungen: Bislang gibt es hierfür nur Förderangebote im logopädischen / ergotherapeutischen Bereich und Fördermaßnahmen zum Zweitspracherwerb. Anleitungen und Hilfen zur Bearbeitung von Verhaltens- und Erziehungsproblemen stehen gar nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung.
Klassenbildung und Kennenlern-Nachmittag

Die Klassenbildung nimmt die Schule im Mai vor. Alle Kinder bzw. Eltern können dazu vorher im begrenzten Rahmen Wünsche äußern. Die Schule bemüht sich bei der Klassenzusammensetzung um ein ausgewogenes Verhältnis z. B. von Jungen und Mädchen, Kinder mit besonderem Förderbedarf, Religionszugehörigkeit.

Im Juni findet für die zukünftigen 1. Klassen ein " Kennenlern - Nachmittag" statt. Gemeinsam mit der Klassenlehrerin und den zukünftigen Klassenkameraden wird in einem Klassenraum gespielt und gebastelt. Die lange Zeit bis zur Einschulung im Sommer, die für die meisten Kinder mit Ungeduld, zum Teil auch mit Besorgnis verbunden ist, kann dadurch etwas gemildert werden. Jeder hat seine Klasse, seine Lehrerin bereits einmal gesehen, vielleicht auch schon Kontakte geknüpft. Dem ersten Schultag kann danach mit mehr Gelassenheit entgegen gesehen werden. Zeitgleich werden die Eltern auf dem Schulhof bewirtet und erhalten von der Schulleitung wichtige Informationen zum Schulanfang.


Zusammenarbeit mit den Kindergärten

Um den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule fließender zu gestalten, hat die Schule einen Arbeitskreis mit allen Kindergärten und Tageseinrichtungen des Schulbezirks gebildet. In jährlich vier bis fünf Arbeitstreffen sollen Bildungsinhalte der Kindergärten und der Schulen geklärt und abgestimmt werden, Gemeinsamkeiten sollen gesammelt und weitergegeben werden. Der Arbeitskreis trifft sich reihum in jeder der beteiligten Einrichtungen.

Zusätzlich - etwa im Mai / Juni - besuchen uns die Lernanfänger der verschiedenen Kindergärten in der Schule und nehmen für zwei Stunden an einem Schnupperunterricht in den ersten Klassen der Schule teil.

Einschulungstag

Zum Einschulungstag - in der Regel der zweite Tag nach Ende der Sommerferien - Erhalten alle Eltern eine schriftliche Einladung der Schule.
Wir beginnen um 9.00 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst und treffen uns danach um 10.00 Uhr auf dem Schulhof unserer Schule zu einer kleinen Feier. Anschließend haben die Kinder eine Stunde Unterricht in ihrer Klasse. Während der Wartezeit werden die Eltern bewirtet. Zeitplan s. Anhang

5. Anhang

Ablaufplanung des Einschulungsverfahrens
Zeit Vorgang durch nach den Sommerferien Informationsnachmittag über das Kieler Einschulungsverfahren in den Kindergärten St. Mariä Himmelfahrt, Apostel, St. Urbanus, Urnenfeldstraße Schulleitung, ein Kollegiumsmitglied vor den Herbstferien Terminplanung / Gruppeneinteilung / Einladung zum Unterrichtspiel Schulleitung, Sekretariat nach den Herbstferien Unterrichtsspiel (4 + 1 Tage) Kollegium (zeitgleich) kurze Aufnahmegespräche Schulleitung
Eintrag in die ausgehängte Terminliste für das 2. Gespräch Erziehungsberechtigte
um den 1. Advent ausführliche Auswertungs- und Beratungsgespräche Schulleitung
(zeitgleich) Elternsprechtag für GS Kollegium nach den Osterferien Klassenbildung Schulleitung
Hospitation in den Kindergärten (s.o.) Klassenleitungen der künftigen 1. Schuljahre um Pfingsten Zurückstellungen unter Berücksichtigung schulärztlicher Empfehlungen Schulleitung Hospitation der Lernanfängergruppen in den laufenden 1. Schuljahren Klassenleitungen der gegenwärtigen 1. Schuljahre vor den Sommerferien Kennenlerntag für Lernanfänger in den geplanten Gruppenzusammensetzungen Klassenleitungen der künftigen 1. Schuljahre
(zeitgleich) allgemeine Informationen an die Erziehungsberechtigten Schulleitung.